{"id":2483,"date":"2017-04-07T16:08:09","date_gmt":"2017-04-07T14:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.softfactors.com\/?p=2483\/"},"modified":"2017-04-07T16:08:09","modified_gmt":"2017-04-07T14:08:09","slug":"entscheiden-algorithmen-ueber-menschen-4-risiken-in-der-rekrutierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.softfactors.com\/de\/2017\/04\/07\/entscheiden-algorithmen-ueber-menschen-4-risiken-in-der-rekrutierung\/","title":{"rendered":"Entscheiden Algorithmen \u00fcber Menschen? 4 Risiken in der Rekrutierung."},"content":{"rendered":"<p><strong>Viele Schweizer Firmen und KMUs setzen immer mehr auf digitale Assistenten in der<\/strong><br \/>\n<strong>Rekrutierung. Man bewirbt sich beim Computer und nicht mehr bei einer Person, geschweige<\/strong><br \/>\n<strong>denn beim zuk\u00fcnftigen Vorgesetzten. Was leisten aber diese Systeme, und entscheiden in<\/strong><br \/>\n<strong>Zukunft Algorithmen oder Roboter \u00fcber die Einstellung eines Menschen? Eine Risiko-<\/strong><br \/>\n<strong>Betrachtung.<\/strong><\/p>\n<h3>Risiko 1: Wegen Ihrer Bewerbungs-Software bekommen Sie gar keine Bewerber mehr!<\/h3>\n<p>In der Schweiz besteht ein Arbeitnehmer-Markt, tiefe Arbeitslosenquote, um Fachkr\u00e4fte wird<br \/>\ngek\u00e4mpft. Oft sind Bewerbermanagement-Systeme nur f\u00fcr Prozessliebhaber aus HR-Abteilungen<br \/>\ngebaut worden und haben dabei den Kandidaten ganz aus den Augen verloren. Schlechtes CVParsing<br \/>\n(der Lebenslauf wird automatisch eingelesen \u2013 funktioniert praktisch nie), alte, graue \u2013<br \/>\nnicht mobil-taugliche \u2013 Bedienungsmasken, ellenlange Eingabefenster, Passwort mit Zahlen und<br \/>\nGross\/Kleinschreibung. Trotz Bewerbersoftware vier Wochen Wartezeit, keine R\u00fcckmeldung\u2026.<br \/>\nBeispiele f\u00fcr schlechte Software gibt es genug. Tipp: Beurteilen Sie Ihren Bewerbungsprozess aus<br \/>\nden Augen des Bewerbers: Bewerben Sie sich selber bei Ihrem Unternehmen um Ihre<br \/>\n\u00abCandidate Experience\u00bb zu testen.<\/p>\n<h3>Risiko 2: Sie entscheiden nur anhand eines Lebenslaufs, wen Sie zum Interview einladen!<\/h3>\n<p>In den letzten Jahren wurde viel in Prozesstools investiert, heutige Systeme k\u00f6nnen viel mehr.<br \/>\nStudien aus den USA belegen, dass 32% der Menschen in Lebensl\u00e4ufen l\u00fcgen: Gerne stellt man<br \/>\nsich etwas besser dar, als man ist. Der letzte Job war k\u00fcrzer als geplant. Die Auszeit wird zum<br \/>\nSprachaufenthalt, etc. Die meisten Bewerbermanagement-Systeme bieten hier keine Hilfe \u2013<br \/>\nausser Sie f\u00fchren ein aussagekr\u00e4ftiges Pre-Screening oder allenfalls auch einen automatischen<br \/>\nTest durch und lassen Ihre Software f\u00fcr Sie arbeiten. Die Entscheidung f\u00e4llt dabei immer noch ein<br \/>\nMensch \u2013 basierend auf Daten und Fakten, nicht auf einer Selbstdeklaration. Moderne Systeme<br \/>\nwie softfactors minimieren das Risiko, dass die wirklich guten Kandidaten noch vor dem Interview<br \/>\naussscheiden und steigern die Effizienz erheblich. Tipp: Die Erstauswahl nie nur aufgrund eines<br \/>\nLebenslaufs machen und schon gar nicht an eine unqualifizierte Arbeitskraft oder ein Service<br \/>\nCenter Offshore delegieren.<\/p>\n<h3>Risiko 3: Sie haben keine faktenbasierten Vergleiche von Kandidaten!<\/h3>\n<p>\u00abIch habe das Gef\u00fchl, der Kandidat passt zu uns!\u00bb \u2013 solche Aussagen habe Sie bei Gespr\u00e4chen mit<br \/>\nHR sicher auch schon geh\u00f6rt. Wie w\u00e4re es mit einer vergleichbaren, aber faktenbasierten<br \/>\nEntscheidungshilfe? Kann Ihre Software Kandidaten aufgrund von Bildung, Erfahrung,<br \/>\nF\u00e4higkeiten, Sprachen und sozialer Kompetenz automatisch vergleichen? Wenn nein, dann haben<br \/>\nSie das falsche Bewerbermanagement-System oder sollten ein solches gar nicht erst anschaffen.<br \/>\nDenn dahin geht die Entwicklung solcher Systeme in Zukunft. Wichtig ist dabei schon der<br \/>\nEntscheid vor der Rekrutierung, n\u00e4mlich bei der Definition des Zielprofils. Nutzen Sie ein<br \/>\nKompetenzmodell, um die F\u00e4higkeiten der zuk\u00fcnftigen Mitarbeiter zu beschreiben und diese<br \/>\ndann auch zu messen? Wie vom Autopilot im Fahrzeug der Zukunft werden Sie von modernen<br \/>\nBewerbermanagement-Systemen in der t\u00e4glichen Arbeit unterst\u00fctzt: Abstand, toter Winkel,<br \/>\nSpurtreue, Tempo oder Navigation&#8230; dies \u00fcbernimmt alles das Fahrzeug. Trotzdem fahren Sie<br \/>\nimmer noch selber. Moderne Bewerbermanagement-Systeme setzen genau hier an und bieten<br \/>\nvergleichbare Entscheidungshilfen. Trotzdem bleiben Sie als Vorgesetzter mit beiden H\u00e4nden am<br \/>\nSteuer. Tipp: Klare Zielprofile und faktenbasierte Vergleiche der Kandidaten mit dem Zielprofil<br \/>\nbeschleunigen die Rekrutierung und erh\u00f6hen die Vergleichbarkeit von Bewerberprofilen.<\/p>\n<h3>Risiko 4: Sie vernachl\u00e4ssigen den Fit zwischen Kandidaten, Vorgesetzten und<br \/>\nUnternehmenskultur!<\/h3>\n<p>Gegen eine gute Intuition in der Rekrutierung gibt es nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Sie ist<br \/>\nmeiner Meinung nach sogar zentral bei der Einstellung von Mitarbeitenden. Aber bitte nicht nur<br \/>\nIntuition. Unsere Grosseltern kannten noch den Probetag, um festzustellen, ob ein Kandidat zum<br \/>\nVorgesetzten und zum Unternehmen passt und um seine Leistungsf\u00e4higkeit beurteilen zu<br \/>\nk\u00f6nnen. Heutzutage gibt es solche Schnuppertage teilweise immer noch in verschiedenen<br \/>\nBranchen wie Bau, Gastgewerbe oder Pflegebereich. Moderne Bewerbermanagement-Systeme<br \/>\nbieten aber integrierte Leistungstests \u2013 oder Neudeutsch \u2013 Assessments. Dabei werden<br \/>\nKandidaten auf Herz und Nieren getestet, mittels kognitiven Leistungstests \u00fcber IQ, EQ etc. \u2013 und<br \/>\ndies idealerweise basierend auf Kompetenzen. Daraus resultiert eine faktenbasierte Aussage \u00fcber<br \/>\ndie Kompetenz und den Fit einer Person mit einem Job, einer Unternehmenskultur oder einem<br \/>\nVorgesetzten. Solche Testverfahren sind heute digital m\u00f6glich und auch bezahlbar. Sie sind<br \/>\nobjektiv und erg\u00e4nzen die Intuition sowie den pers\u00f6nlichen Eindruck eines Gespr\u00e4chs. Gleichzeitig<br \/>\nbieten sie den Kandidaten einen zus\u00e4tzlichen Mehrwert f\u00fcr Selbstreflexion. Tipp: Testen Sie die<br \/>\nF\u00e4higkeiten und Kompetenzen potenzieller Mitarbeiter. Am effizientesten und am einfachsten<br \/>\ndigital.<br \/>\nBewerbermanagement in der heutigen Zeit kann also viel mehr als nur Lebensl\u00e4ufe verwalten<br \/>\nund ein paar Fragen zum Lebenslauf beantworten. Es ist ein Assistenzsystem, das erlaubt die<br \/>\nrichtigen Kandidaten auszuw\u00e4hlen und diese noch schneller zu rekrutieren. Gleichzeitig bietet<br \/>\ndiese Art von System eine positive Bewerber-Erfahrung, die diesen Namen auch wirklich verdient.<br \/>\nAls zuk\u00fcnftiger Vorgesetzter entscheiden Sie immer noch \u00fcber eine Einstellung \u2013 aber dank einem<br \/>\nautomatischen Pre-Screening und Assessment faktenbasiert, schnell und kosteng\u00fcnstig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Schweizer Firmen und KMUs setzen immer mehr auf digitale Assistenten in der Rekrutierung. 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